Polditzer Orgelverein

Events

Ludwig Güttler, Johann Clemens und Friedrich Kircheis

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  • Date: 22. April 2017
  • Time: 19:30
  • Location: Kirche Polditz

Sehr geehrte Konzertbesucher,

am Konzerttag ist durch eine verkehrsrechtliche Anordnung die Anfahrt zu den Parkplätzen wie folgt geregelt (Siehe Skizze). Es herrscht Einbahnstraßenverkehr. Die Zufahrt zur Kirche ist nur über die Ortsdurchfahrten Polditz und Kalthausen möglich. Aus Richtung Wiesenthal zur Kirche ist gesperrt. Parkplätze befinden sich noch vor der Kirche auf dem oberen Polditzer Dorfplatz, weiterhin sind  Parkplätze rechtsseitig der  Dorfstraße in Richtung Wiesenthal vorgesehen (sie fahren an der Kirche vorbei, die Mitfahrenden können unmittelbar am Kirchplatz durch kurzes Halten aussteigen). Leisten Sie den Hinweisen und Anordnungen der Parkeinweiser bitte unbedingt folge.
Kommen Sie rechtzeitig.
Ab 18.00 Uhr ist die Abendkasse geöffnet. Ebenso können ab diesem Zeitpunkt die reservierten Karten bezahlt und abgeholt werden. Der Turmeingang ist für Karteninhaber und reservierte Karten ausschließlich für die Empore zugängig. Kartenbesitzer für das Kirchenschiff bitten wir den Südeingang zu benutzen.
Die Abendkasse für Kirchenschiff und reservierte Karten für selbige befindet sich an der Nordseite. Karteninhaber für den Altarraum benutzen bitte den anderen Eingang an der Nordseite.
Toiletten befinden sich im Pfarrhaus und auf dem Dorfplatz.

Karten vorab in 3 Preiskategorien bestellbar über email polditzerorgelverein@gmx.de

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Programm

Edition Peters
Nicolaus Bruhns (1665-1697)
Präludium und Fuge e-Moll für Orgel

Jean Baptiste Loeillet (1680-1730)
Sonate C-Moll für Trompete und Orgel
Adagio – Allegro – Largo – Presto

Deutscher Verlag für Musik
Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Konzert für Orgel F-Dur op.4/5
Larghetto – Allegro – Alla Siciliana – Presto

Musica rara
John Alcock (1715-1806)
Voluntary für Trompete und Orgel
Grave – Allegro

Carus Verlag
Zwei Choralvorspiele für Corno da caccia und Orgel
Gottfried August Homilius (1714-1785)
„Wie schön leucht uns der Morgenstern“ HoWV deest.
„O, du allersüß‘ste Freude“ HoWV X.Anh.6

Johann David Heinrichen (1683-1729)
Konzert für zwei Corni da caccia und Orgel
Vivace – Arioso – Allegro

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Choralvorspiel für Orgel BWV 740
„Wir glauben all an einen Gott“

Zwei Choralvorspiele für Trompete und Orgel
Gottfried August Homilius
„Nun freut euch, lieben Christen gemein“ HoWV X.17

Johann Sebastian Bach
„Wachet auf ruft uns die Stimme“

Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge a-Moll BWV 543 für Orgel

Manuskript
Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Konzert D-Dur für zwei Trompeten und Orgel
Allegro-Grave/Aria/Grave-Vivace

 

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Ludwig Güttler Trompete & Corno da caccia

Johann Clemens Trompete & Corno da caccia

Friedrich Kircheis Orgel

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Ludwig Güttler zählt als Solist auf Trompete und Corno da caccia zu den erfolgreichsten Virtuosen der Gegenwart. Durch seinen vielfältigen Wirkungskreis hat er zudem ein weltweites Renommé als Dirigent, Forscher, Veranstalter und Förderer erworben. Nach dem Studium in Leipzig folgte er als Solotrompeter dem Ruf des Händel-Festspiel-Orchesters nach Halle und von 1969-1980 an die Dresdner Philharmonie. Lehraufträge führten ihn an das Internationale Musikseminar Weimar und als Professor an die Dresdner Musikhochschule. Als Solist und Dirigent begeistert Ludwig Güttler im In-und Ausland. Mehr als neunzig hochgelobte Tonträger liegen vor, auf denen er als Kammermusiker, Solist und Dirigent tätig ist. Sein besonderes Interesse gilt seit den frühen achtziger Jahren der Wiederbelebung der sächsischen Hofmusik des 18.Jahrhunderts. Güttlers Forschungen ist es zu verdanken, dass die Konzertliteratur durch zahlreiche vergessene oder bisher unbekannte Werke dieser Epoche reicher wurde. Güttler hat an der Neuentwicklung des Corno da caccia maßgeblich mitgewirkt. Er gründete 1976 das „Leipziger Bach-Collegium“, 1978 das „Blechbläserensemble Ludwig Güttler“ sowie 1985 das Kammerorchester „Virtuosi Saxoniae“, deren Leiter und Solist er ist.
Er musiziert mit seinen Ensembles und in der Besetzung „Trompete-Orgel“ jährlich in ca. 100 Konzerten. Seit vielen Jahren spielen chorsinfonische Konzerte, die er leitet und Gastdirigate eine zunehmend wichtige Rolle.
Für seine großartigen Leistungen wurde Ludwig Güttler mehrfach ausgezeichnet: 1983 erhielt er den Schallplattenpreis der Deutschen Phonoakademie Hamburg als „Entdeckung des Jahres“, 1989 den Musikpreis Frankfurt für außerordentliche Leistungen in seinem Fachgebiet sowie für das nationale und internationale Musikleben.
Als Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft zur Förderung des Wiederaufbaus der Dresdner Frauenkirche erhielt er 1997 den ersten Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung. 2000 wurde er für seine Verdienste um das Werk Johann Adolf Hasses mit dem „Claus Brendel Preis“ ausgezeichnet.
weitere Auszeichnungen u.a.:

  • 2004 Johann-Walter-Plakette
  • 2005 Sächsische Verfassungsmedaille
  • 2006 Deutscher Fundraising Preis
  • 2006 Sächsischer Steuerzahlerpreis
  • 2006 Mitteldeutscher Kommunikations-und Wirtschaftspreis „Heiße Kartoffel“
  • 2007 Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der BRD
  • 2007 Officer of the Order of the British Empire (OBE) ehrenhalber
  • 2015 Grosses Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich

 

Friedrich Kircheis übernahm bereits als Schüler eine erste Kantorenstelle. Nach dem Studium an der Hochschule für Musik in Leipzig bei Wolfgang Schetelich, Robert Köbler und Hannes Kästner, war er als Kirchenmusiker, Chordirektor und Orgelsolist tätig, seit 1971 als Kantor und Organist an der Diakonissenhauskirche Dresden. Breiten Raum nahm seine kammermusikalische Arbeit als Cembalist und Organist bei den Dresdner Kammersolisten (1975–1982) ein. 1972 war er Preisträger beim IV. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig. Neben seinem virtuosen Orgelspiel gilt seine Liebe der Aufführung der Kirchenkantaten J. S. Bachs in der Kirche St. Elisabeth in Dresden. Seit 1979 ist er ständiger Partner von Ludwig Güttler an der Orgel, sowie bei den Ensembles „Virtuosi Saxoniae“ und „Leipziger Bach-Collegium“ am Cembalo, wovon u.a. mehrere CD-Einspielungen vorliegen.

 

Johann Clemens, Jahrgang 1983, stammt aus Herrnhut in Sachsen, wo er im Alter von 8 Jahren erstmals Trompetenunterricht an der örtlichen Musikschule erhielt. 2001 wurde er Schüler von Tobias Willner, einem der Solotrompeter der Sächsischen Staatskapelle Dresden, worauf schließlich sein Studium von 2004 bis 2011 an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig bei Professor Peter-Michael Krämer aufbaute. seit 2007 Trompeter beim Leipziger Gewandhausorchester, Mitglied des Blechbläserensemble Ludwig Güttler, seit 2010 des Kammerorchesters Virtuosi Saxoniae.