Polditzer Orgelverein

Events

Passionskonzert

Polditz_Virtuosi-Saxoniae
Kirche Polditz
  • Date: 27. März 2018
  • Time: 19:30
  • Location: Kirche Polditz

Solistenensemble Virtuosi Saxoniae
Romy Petrick (Sopran)
Stephanie Atanasov (Alt)
Leitung Ludwig Güttler

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Programm:

Georg-Philipp-Telemann Passionskantate „Welche Lust und Fröhlichkeit“
Jan Dismas Zelenka „Christe eleison“
Michael Haydn „Aria de Passione Domini et Adventu“
Giovanni Battista Pergolesi „Stabat Mater“.

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Reservierungen von Eintrittskarten mit Sitzplatznummerierung im Vorverkauf unter polditzerorgelverein@gmx.de ab sofort möglich.

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Solistenensemble Virtuosi Saxoniae

So, wie das Kammerorchester Virtuosi Saxoniae auf der einen Seite – dank Verstärkung durch weitere Mitglieder der Sächsischen Staatskapelle Dresden — gelegentlich auch groß besetzte Werke etwa von Beethoven oder Mendelssohn aufführt, tritt es auf der anderen Seite auch als Solistenensemble in Erscheinung. In einer einfachen Streicherbesetzung plus Flöte, Oboe oder Trompete bzw. Corno da caccia ist eine spezifische Interpretation klein besetzter Werke möglich — sei es ein Cembalo- oder ein Flötenkonzert, ein Trompetenkonzert oder eine Kantate. Die Liste reicht hin bis zu Kompositionen wie dem Kanon von Pachelbel oder anderen von Ludwig Güttler „ausgegrabenen“ Kostbarkeiten für eben diese Besetzung. Das ohnehin breit gefächerte Repertoire der Virtuosi Saxoniae erfährt so eine weitere Bereicherung.

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Biographie Stephanie Atanasov

Die gebürtige Wienerin, Jahrgang 1983, studierte an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Derzeit wird sie von Christa Ludwig und Elisabeth Wilke unterrichtet. Die Mezzosopranistin ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, zuletzt der Competizione dell’Opera 2008 in Dresden. Von 2005 bis 2006 war sie Mitglied des Jungen Ensemble der Semperoper Dresden.

Von 2006 bis 2012 war sie festes Ensemblemitglied der Semperoper, wo sie u.a. als Cherubino (Mozart „Le nozze di Figaro“), Hänsel (Humperdinck „Hänsel und Gretel“), Valencienne (Lehár „Die lustige Witwe“) und Dorabella (Mozart „Così fan tutte“) zu sehen war. 2008 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen als 2. Waldnymphe in Dvořáks „Rusalka«“, es folgte ihr Rollendebüt als Octavian (Strauss „Der Rosenkavalier“) in Kiel. Weiters führten sie Gastspiele als Rosina (Rossini „Il barbiere di Siviglia“) ans Theater Bremen, Octavian an die Deutsche Oper Berlin, Marguerite (Berlioz „La damnation de Faust“) zum Wiener Musikverein, Cherubino an die Staatsoper Unter den Linden Berlin sowie erneut zu den Salzburger Festspielen, wo sie zur Eröffnung in Mozarts c-Moll-Messe und als 3. Magd in Strauss‘ „Elektra“ zu hören war.

In der Spielzeit 2010/11 gab sie an der Semperoper ihre Rollendebüts als Sesto Pompeo (Händel „Giulio Cesare in Egitto“), Dido (Purcell „Dido and Aeneas“) und Smeton (Donizetti „Anna Bolena“).

Sie war in der Spielzeit 2013/14 an der Staatsoper Berlin als Ramiro (Mozart, „La Finta Giardiniera) in einer Neuproduktion von Hans Neuenfels, sowie als Rosina zu sehen. Es folgte ihr Debüt an der Hamburgischen Staatsoper, als Zerlina unter der musikalischen Leitung von Stefan Soltesz. Im Mai 2014 gab sie ihr Rollendebüt als Komponist in Strauss’ »Ariadne auf Naxos« an der Oper Kiel.

Sie war im April 2015 erneut zu Gast an der Staatsoper Berlin, in der Rolle des Heswin (Telemann, „Emma und Eginhard“) unter der musikalischen Leitung von René Jacobs. Im Mai 2015 übernahm sie die Partie des Rosenkavaliers am Tokyo New National Theatre.
Im November 2016 war sie in Beethovens „Missa Solemnis“ in Stuttgart zu hören, sowie als Annio (Mozart, „La Clemnza di Tito“) an der Staatsoper Hannover.
In der kommenden Spielzeit wird sie erneut am New National Theatre Tokyo zu hören sein, in der Rolle des Orlofsky.

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Biographie Romy Patrick

Die Sopranistin Romy Petrick gehörte von 2009 bis 2015 zum Solistenensemble der Sächsischen Staatsoper Dresden, wo sie bereits im Mai 2008 im hohen Koloraturfach als Amelia in der Uraufführung „La grande magia“ von Manfred Trojahn debütierte.Zu ihren Partien zählen u. a. Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Gretel (Hänsel und Gretel), Waldvogel (Siegfried), Musetta (La Bohème), Adele (Die Fledermaus), Nanetta (Falstaff), Fiakermilli (Arabella), Susanna (Le nozze di Figaro) und Zerbinetta (Ariadne auf Naxos). Als Blonde gastierte sie am Staatstheater Karlsruhe, am Deutschen Nationaltheater Weimar und am Theater Erfurt, wo sie in der Spielzeit 2015/16 die Gilda in Verdis Rigoletto verkörperte. Im Sommer 2015 war sie als Ännchen bei den Domstufenfestspielen Erfurt zu erleben. Im Dezember 2011 gab sie ihr Debüt an De Nederlandse Opera Amsterdam als „Hermione“ in der Uraufführung „Orest“ von Manfred Trojahn; eine Rolle, die sie auch in der deutschen Erstaufführung 2013 am Staatstheater Hannover sang. Im März 2013 gastierte sie mit Wagners Wesendonck Liedern beim Korean Symphony Orchestra in Seoul.
Sie arbeitete mit Dirigenten wie Christian Thielemann, Jonathon Darlington, Marc Albrecht, Eric Nielsen und Asher Fisch zusammen.   Die gebürtige Bautznerin (Sachsen) studierte von 1999 bis 2007 an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden bei Christiane Hossfeld Gesang und schloss ihr Solistenexamen „Mit Auszeichnung“ ab. Sie war Studentin der Liedklasse von Olaf Bär und absolvierte ein Ergänzungsstudium an der Schola Cantorum Basiliensis bei Andreas Scholl. Meisterkurse führten sie u.a. zu Sylvia Geszty (Wien), Margreet Honig (Amsterdam) und Wolfram Rieger (Berlin). 2006 erhielt sie das „Carl Maria von Weber-Stipendium“ der Stadt Dresden und sie ist Preisträgerin des „Cantilena“-Gesangswettbewerbes Bayreuth.
Bereits während des Studiums wirkte sie in zahlreichen Opernprojekten mit (z.B. Sopranpartie in der deutschen  Erstaufführung „Mini-Stories“ von Halflidi Hallgrimmsson an der Kleinen Szene der Semperoper Dresden, „Servilia“ in „La clemenza di Tito“ am Hans-Otto Theater Potsdam) und widmete sich der Aufführung und Aufnahme der modernen sorbischen Musik.Neben dem Gesangsstudium studierte sie an der TU Dresden Musikwissenschaft und Philosophie und promovierte 2010 zum Thema „Das bürgerliche Musik- und Theaterleben Dresdens im 18. Jahrhundert“. Von ihr erschienen mehrere Publikationen zur Dresdner Musikgeschichte.
Von 2006 bis 2008 war sie Ensemblemitglied der Landesbühnen Sachsen Radebeul, wo sie in zahlreichen Partien zu erleben war: Olympia (Hoffmanns Erzählungen), Despina (Cosi fan tutte), Gretel (Hänsel und Gretel), Ännchen (Der Freischütz), Bronislawa (Der Bettelstudent) und Norina (Don Pasquale).
An der Sächsischen Staatsoper Dresden sang sie im September 2009 eine Hauptpartie in der Uraufführung „Ut.Oper“ von Alexander Strauch und 2014 wirkte sie als „Emma“ in der Uraufführung „Karl May – Raum der Wahrheit“ von Manos Tsangaris mit. Im April 2010 gestaltete sie die erste Sopranstimme in Manfred Trojahns „Magnificat“, welches anläßlich der Wiedereröffnung des Kaiserdomes in Königslutter komponiert wurde. Zudem ist sie in Liederabenden und Oratorien- und Kantatenaufführungen zu hören.

Romy Petrick (Sopran)